Champions League
Feyenoord gegen Como: Nico Paz erlebt schweren Abend als Kapitän auf europäischer Bühne
Nico Paz erlebte bei seinem Debüt als Como-Kapitän gegen Feyenoord eine ernüchternde Partie, während Assane Diao zu den wenigen Lichtblicken gehörte.
Oct 15, 2026, 8:35 AM | 1-2 min read | By Wadi Goal Editorial Team

Das Aufeinandertreffen auf europäischer Bühne zwischen Feyenoord und Como hielt für die italienischen Gäste gemischte Eindrücke und wertvolle Lehren bereit. Ein zentraler Blickpunkt lag dabei auf dem jungen Techniker Nico Paz, der seine Mannschaft erstmals von Beginn an mit der Kapitänsbinde auf das Spielfeld führte. Die Erwartungshaltung war spürbar hoch, doch die Partie entwickelte sich für den Spielmacher zu einer echten Geduldsprobe.
In der Nachbetrachtung des Spiels wurde Nico Paz mit einer Note von 5,5 bewertet, was seinen schwerfälligen Abend treffend widerspiegelt. Die intensive Spielweise und der frühe Druck der Niederländer nahmen ihm wiederholt den Raum für kreative Momente. Die zusätzliche Verantwortung der Spielführerrolle erwies sich in einer umkämpften Partie als spürbare Last, aus der er sich nur selten befreien konnte.
Einen deutlich erfreulicheren Auftritt verzeichnete dagegen Offensivmann Assane Diao. Mit einer soliden Bewertung von 6,5 avancierte er zu einem der aktivsten Akteure seiner Mannschaft, suchte mutig die Duelle und sorgte im gegnerischen Strafraum immer wieder für Entlastung gegen eine physisch präsente Feyenoord-Hintermannschaft.
In den weiteren Mannschaftsteilen zeigten Sanchez und Lucas Da Cunha ordentliche Leistungen, die ihnen respektable Beurteilungen einbrachten und Schlimmeres verhinderten. Dagegen erlebte Kaiki einen rabenschwarzen Abend: Der Defensivakteur fand zu keinem Zeitpunkt zu seiner Sicherheit und durchlebte ein Spiel, das er möglichst schnell zu den Akten legen dürfte.
